Ich schlenderte heute mit den Errungenschaften meiner vormittäglichen Einkäufe nach Hause, freute mich über das Schnäppchen, an einem ollen Kabel glatte neun Euro gespart zu haben und überlegte bereits, ob ich den Zaster in Zigaretten oder einen günstigen Whisky anlegen sollte, als vor mir ein langsam laufendes Paar auftauchte: Eine ältere Dame und ein Mädchen, das sechs bis sieben Jahre alt sein musste und einen Ranzen auf dem Rücken trug. Madame befragte ihre Begleitung, ob das Problem mit dem Schlucken jetzt besser geworden sei, seit sie das Hustenbonbon gelutscht hätte. Wörtliche Antwort der Göre: "Oma, ich leide jetzt nicht mehr unter einem trockenen Hals, sondern unter einem mit Speichel vollgesogenen Mund!"
Ich schnippte fröhlich mit den Fingern. Mit dieser Jugend muss uns nicht bang werden! Ich entschied mich für Zigaretten.
Als ich zuhause die erste davon einsog (geiler Übergang, wa?), hörte ich nebenbei auf Radio Fritz die Mittagsssendung, in der Zuhörer zu allen möglichen Erfahrungen berichten. Heute ging es erfreulicherweise nicht um sexuelle Vorlieben, sondern um Berlintipps aus erster Hand. Ein Mann meldete sich und berichtete aufgeregt von einem Geschäft am Prenzlauer Berg. Da gäbe es Waffeln, die "unfassbar" gut schmeckten. Und im Sommer könne man dazu einen "leckeren" (ich gestehe, ich hasse dieses Wort inzwischen), kalten Kakao trinken.
Ich rauchte die Zigarette zu Ende und sah der Zukunft wieder düster entgegen.
Filme. Autos. Fußball. Der ganze Männerkram. Hin und wieder Politik, Gesellschaft, Law & Order.
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Dienstag, 8. Oktober 2013
Montag, 9. September 2013
Der Macker im Werwolf
Schon seit längerem beschäftigt mich die Frage, wie ich den Erfolg meiner Werwolf Reihe erhöhen kann - neben den üblichen Vorschlägen wie virales Marketing, intensiver Kommunikation mit den Lesern, Leserunden oder Lesungen. Dass man als Autor bei einem seriösen, aber kleinen Verlag mit Grenzen von Marketingbudgets leben muss, ist selbstverständlich und kein Grund zum Jammern. Wie aber kann man hervorragende Kritiken in höhere Verkäufe umsetzen?
Das Positive: Dieser harte Macker Gero, die Hauptfigur der BERLIN WERWOLF Reihe scheint vor allem bei den Leserinnen gut anzukommen. Er polarisiert. Einige finden den aus der Zeit gefallenen Macho zum Abkotzen, doch die meisten mögen den "richtigen Kerl", der gerne mal eine Liebschaft a tergo auf dem Küchentisch nimmt oder einem Gegner das Herz aus der Brust reißt, immer aber ein verlässlicher Mann bleibt, der für seine Freunde durchs Feuer geht.
Die Hürde: Viele wenden sich ab, wenn sie nur die Begriffe "Mystery", "Fantasy" oder "Werwolf" hören, vermuten dann schwülstige Teenieromanzen. Sehr häufig las und hörte ich von Lesern, dass man das Buch gar nicht in die Hand nehmen wollte, aber dann positiv überrascht wurde.
Das Ziel: Die Leser und Leserinnen zu erreichen, die sehr thrilleraffin sind, schillernde und vielschichtige Charaktere, hartgesottene Geschichten und knackige Dialoge mögen.
Für Vorschläge jeder Art habe ich ein offenes Ohr! Einfach hier als Kommentar einstellen.
Wer sich ein Bild über die von mir angesprochenen Rezensionen machen möchte, kann sich bei Amazon oder Lovelybooks Kritiken durchlesen, hier kann man auch in die Bücher reinlesen:
Amazon Kritiken zu Band 1
Hier entlang geht es zur recht gut besuchten Fanpage (aktuell fast 1700 Fans) auf Facebook:
BERLIN WERWOLF Fanpage
Und wer sich generell über meine Vita und Aktivitäten informieren möchte:
Rainer Stenzenberger Homepage
Das Positive: Dieser harte Macker Gero, die Hauptfigur der BERLIN WERWOLF Reihe scheint vor allem bei den Leserinnen gut anzukommen. Er polarisiert. Einige finden den aus der Zeit gefallenen Macho zum Abkotzen, doch die meisten mögen den "richtigen Kerl", der gerne mal eine Liebschaft a tergo auf dem Küchentisch nimmt oder einem Gegner das Herz aus der Brust reißt, immer aber ein verlässlicher Mann bleibt, der für seine Freunde durchs Feuer geht.
Die Hürde: Viele wenden sich ab, wenn sie nur die Begriffe "Mystery", "Fantasy" oder "Werwolf" hören, vermuten dann schwülstige Teenieromanzen. Sehr häufig las und hörte ich von Lesern, dass man das Buch gar nicht in die Hand nehmen wollte, aber dann positiv überrascht wurde.
Das Ziel: Die Leser und Leserinnen zu erreichen, die sehr thrilleraffin sind, schillernde und vielschichtige Charaktere, hartgesottene Geschichten und knackige Dialoge mögen.
Für Vorschläge jeder Art habe ich ein offenes Ohr! Einfach hier als Kommentar einstellen.
Wer sich ein Bild über die von mir angesprochenen Rezensionen machen möchte, kann sich bei Amazon oder Lovelybooks Kritiken durchlesen, hier kann man auch in die Bücher reinlesen:
Amazon Kritiken zu Band 1
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